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Wissen rund ums Dachfenster

Was Sie über moderne Dachfenster wissen sollten

Dachfenster bringen Tageslicht, frische Luft und Wohnqualität ins Dachgeschoss. Doch nicht jedes Modell passt zu jedem Dach. Auf dieser Seite finden Sie kompakt das Wichtigste zu Typen, Materialien und Auswahlkriterien.

Die wichtigsten Dachfenster-Typen im Überblick

Welcher Fenstertyp für Sie der richtige ist, hängt vor allem von der Dachneigung, der Brüstungshöhe (also dem Abstand vom Boden zum Fenster) und der gewünschten Bedienung ab. Diese vier Bauarten decken über 95 % aller Wohnsituationen ab:

Schwingfenster

Das klassische Dachfenster. Der Flügel dreht sich mittig um die horizontale Achse. Der Griff sitzt oben — die günstige Variante für Nebenräume oder erhöhten Einbau.

Hauptmodelle: Velux GGL/GGU, Roto Designo R6/R8

Klapp-Schwing-Fenster

Riesiger Öffnungswinkel und freie Sicht — perfekt bei niedriger Brüstung, weil der Kopf nicht anstößt. Bedienung am unteren Griff.

Hauptmodelle: Roto Designo R8 Klapp-Schwing, Velux GPL/GPU

Ausstiegsfenster

Lässt sich seitlich aufschwenken und dient zugleich als Notausstieg oder Wartungsausgang aufs Dach. Pflicht bei vielen Spitzbodensanierungen.

Hauptmodelle: Velux GXL/GXU

Lichtbänder & Sonderlösungen

Mehrere Fenster in einer Linie, Eck-Lösungen oder Cabrio-Fenster, die zum Mini-Balkon werden. Architektonisch reizvoll, aber planungsintensiv.

Hauptmodelle: Velux Cabrio GDL, Roto-Lichtbänder

Holz oder Kunststoff — welcher Rahmen passt?

MaterialVorteileEmpfohlen für
Holz (lackiert) Warmes Wohngefühl, klassischer Look, sehr langlebig Wohn- und Schlafräume mit normaler Luftfeuchte
Holz mit Polyurethan-Mantel Kein sichtbares Holz innen, pflegeleicht, feuchteresistent Bad, Küche, Hauswirtschaftsraum
Kunststoff Wartungsfrei, modernes Hohlkammer-System, langlebig Universell einsetzbar, in Feuchträumen unschlagbar

Verglasung & U-Werte — was die Zahlen bedeuten

Der U-Wert sagt aus, wie viel Wärme durch das Fenster verloren geht. Je niedriger, desto besser. Für ein modernes Dachfenster sollten Sie folgende Werte im Blick haben:

Ergänzend wichtig: Der g-Wert beschreibt, wieviel Sonnenwärme durchs Glas kommt (für Hitzeschutz interessant) und der Rw-Wert die Schalldämmung — relevant in der Nähe von Straßen oder unter Regen-empfindlichen Dächern.

Unsere Empfehlung in der Praxis

Für die allermeisten Wohnräume in der Region passt ein 3-fach-verglastes Holzfenster mit Uw um 1,0 — gute Energiebilanz, angenehmes Innenraum-Klima, KfW-fähig. Im Bad lieber Polyurethan-Variante. Wir beraten Sie ehrlich, ob Premium nötig ist oder Standard reicht.

Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt

  1. Dachneigung: Schwingfenster brauchen 15°–90° Dachneigung. Bei flacheren Dächern kommen spezielle Flachdach-Fenster zum Einsatz.
  2. Position im Raum: Unterkante idealerweise 90–110 cm über dem Fußboden — sonst sieht man im Sitzen nur die Decke gegenüber.
  3. Größe: Faustregel: Fensterfläche ≈ 10 % der Bodenfläche des Raums. Lieber etwas größer als zu klein.
  4. Bedienung: Manuell, Funkmotor oder Smart-Home-fähig? Sinnvoll vor allem bei hoch sitzenden oder mehreren Fenstern.
  5. Sonnenschutz von Anfang an mitplanen: Ein nachträgliches außen-Hitzeschutzrollo wird teurer als die Werks-Variante.

Sie sind unsicher, was zu Ihrem Dach passt?

Genau dafür gibt es die kostenlose Erstberatung vor Ort. Wir schauen uns die Situation an, messen aus und machen Ihnen einen ehrlichen Vorschlag — ohne Verkaufsdruck.

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Roto oder Velux — wir kennen beide bis ins Detail.

Wir helfen Ihnen bei der Auswahl, die wirklich zu Ihrem Dach passt.

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